Stipendium Plus

Stipendiatenporträts

© Morsal Ahmadi

Morsal Ahmadi, Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung

„Gleiche Bildungschancen für alle“ ist das Motto der Hans-Böckler-Stiftung, welche Stipendien für alle Studienrichtungen vergibt. Durch dieses Statement motiviert, bewarb ich mich in der Endphase meines Abiturs für ein Stipendium der Böckler-Aktion Bildung, welches ich auch bekam. Seitdem studiere ich mit viel Freude Maschinenbau an der Ruhr-Universität Bochum. Neben meinem Studium versuche ich mich vielseitig gesellschaftlich zu engagieren, da es mir sehr viel Spaß macht und mich persönlich weiterbringt. Ich bin in der Stipendiatengruppe aktiv. Wir bereiten beispielsweise Stipendieninformationstage vor. Durch meine Stipendiatengruppe wurde ich auf die verschiedenen Möglichkeiten aufmerksam, sich gewerkschaftlich zu engagieren. Ich arbeite zum Beispiel im Verein „Demokratie und Migration“ des DGB mit, wo wir gemeinsam Aktionstage, z. B. zum 1. Mai, organisieren. Durch das Stipendium habe ich die Möglichkeit,  an einem breiten Spektrum an Seminaren teilzunehmen. Dort trifft man sehr interessante Persönlichkeiten und kann sich zudem fachlich weiterentwickeln. Insgesamt kann ich sagen, dass ich durch mein Stipendium nicht nur finanziell und ideell gefördert werde, sondern das Gefühl habe, immer Ansprechpartner bei Ideen und Problemen zu haben.“


© Tobias Teriet

Tobias Teriet, Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung

„Schon früh habe ich angefangen, mich für Technik zu begeistern – nicht zuletzt beeinflusst durch mein handwerklich geprägtes Elternhaus. Zu Beginn meiner Ausbildung als Elektroniker habe ich zur IG-Metall gefunden und dadurch auch den Kontakt zur Hans-Böckler-Stiftung, die mich seit Beginn meines Elektrotechnik-Studiums fördert, herstellen können.

Die Chance, sich selbst aktiv einzubringen, sei es durch Ämter in unseren Gremien oder durch das Organisieren eigener inhaltlicher Seminare, die mich beschäftigen, zeichnet unsere Stiftung aus. Auf diesen Veranstaltungen habe ich an meinen Fähigkeiten arbeiten können und viele interessante Menschen kennen lernen dürfen. Im letzten Jahr wurde ich zusammen mit einer Kollegin zum Sprecher unseres Clusters Ingenieurwissenschaften, dem Netzwerk unserer Ingenieursstudenten, gewählt. Dadurch bekomme ich bereits früh Kontakt zu unseren neu aufgenommenen Stipendiaten, um sie in unserer Stiftung willkommen zu heißen, sie kennen zu lernen und ihnen unsere Möglichkeiten aufzuzeigen. 

Vor kurzem bin ich von einem 6-monatigen Praktikum aus den USA zurück gekehrt – auch hier wurde ich nicht nur finanziell unterstützt, sondern habe auch, wie in meinem ganzen Studium zuvor, eine Anlaufstelle für Fragen gehabt.“


© Sandra Martina Jochem

Sandra Jochem, Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung

"Das Besondere an der Hans-Böckler-Stiftung ist, dass viel Wert auf Chancengleichheit gelegt wird. So bin ich über die Böckler-Aktion-Bildung als Nicht-Gewerkschaftsmitglied mit Migrationshintergrund in die Stiftung gekommen und studiere nun Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Durch die Stiftung habe ich zur Bildungsarbeit des DGB gefunden und engagiere mich hier stark. Die Hans-Böckler-Stiftung bietet viele Möglichkeiten zur Mitbestimmung und für eigene Beiträge. Dies nehme ich zum Beispiel wahr, in dem ich als Sprecherin unserer Stipendiatengruppe aktiv bin. Auch eigene Projekte und Seminare können wir verwirklichen. Diese hohe Einbindung der Stipendiatinnen und Stipendiaten und die sehr persönliche Förderung gefällt mir an der Stiftung besonders gut, wie auch das umfangreiche Seminarangebot und die tollen Kontakte und Freundschaften, die wir untereinander knüpfen."


© Roland Butz

Roland Butz, Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung

"Für das Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung bin ich sehr dankbar. Ich kann meine zur Verfügung stehende Zeit voll dem Studium und meinem gewerkschaftlichen bzw. hochschulpolitischen Engagement widmen und muss nicht der Erwerbsarbeit nachgehen. Zusätzlich verfügt die Hans-Böckler-Stiftung über ein riesiges Netzwerk, auf welches wir als Stipendiatinnen und Stipendiaten jederzeit zugreifen können. Dies erleichtert uns das Studium ungemein. Nach meiner Ausbildung und meiner Zeit als Interessenvertreter in einem großen Industrieunternehmen, habe ich mich im Oktober 2010 entschlossen, ein Studium aufzunehmen. Ich studiere nun am Fachbereich Sozialökonomie (ehemalige Hochschule für Wirtschaft und Politik) der Universität Hamburg. Der Bachelorstudiengang Sozialökonomie ist sehr zu empfehlen, da er sich an u. a. an Menschen mit Berufserfahrung richtet – mit und ohne Abitur. Besonders hervorzuheben ist, dass 40 Prozent der Studienplätze für Bewerberinnen und Bewerber reserviert sind, die kein Abitur haben und über eine Aufnahmeprüfung an den Fachbereich gelangen können."

  • Avicenna Studienwerk
  • Cusanuswerk e.V.
  • Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk
  • Evangelisches Studienwerk e.V. Villigst
  • Friedrich-Ebert-Stiftung
  • Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
  • Hans Böckler Stiftung
  • Hanns Seidel Stiftung
  • Heinrich Böll Stiftung
  • Konrad Adenauer Stiftung
  • Rosa Luxemburg Stiftung
  • Stiftung der deutschen Wirtschaft
  • Studienstiftung des deutschen Volkes